GEO-Optimierung: in KI-Antworten gefunden werden ================================================ Synclaro · Arbeitsblatt zur eigenen Bearbeitung https://synclaro.de/geo-optimierung/ DEIN ZIEL Dein erster Ablauf zeigt dir, wie KI-Dienste deinen Betrieb heute beschreiben, wo Angaben fehlen oder falsch sind und welche drei Änderungen zuerst kommen. Dazu gehört eine Liste fester Testfragen, mit der du deine KI-Sichtbarkeit in festen Abständen nachmisst. VORBEREITUNG [ ] Eine eigene Website, deren Inhalte du ändern kannst oder ändern lassen kannst. [ ] Ein Google-Unternehmensprofil, wenn Kunden dich vor Ort finden sollen. [ ] Zugang zur Google Search Console für deine Website. [ ] Zehn Fragen, die Kunden vor einem Auftrag stellen, in ihren eigenen Worten. DEIN STARTAUFTRAG FÜR DIE KI Hilf mir, die Sichtbarkeit meines Betriebs in KI-Antworten zu prüfen. Betrieb: [Name, Ort, Leistungen]. Testfragen und notierte Antworten mit Datum: [Testfragen, Antworten, genannte Quellen]. Inhalte meiner Website: [Text der wichtigsten Seiten]. Zeige, welche Angaben in den Antworten fehlen, falsch sind oder sich widersprechen, und welche Quellen genannt werden. Schlage höchstens drei Änderungen vor und begründe jede mit einer Stelle aus meinen Unterlagen. Erfinde keine Fakten, Bewertungen oder Quellen, versprich keine Platzierung und veröffentliche oder ändere nichts. SCHRITTE 1. Testfragen festlegen und den Ist-Stand festhalten Schreib zehn Fragen auf, wie Kunden sie stellen würden, etwa „Welcher Dachdecker in [Ort] saniert Flachdächer?“. Stell sie in ChatGPT, Perplexity und der Google-Suche. Notiere mit Datum, ob dein Betrieb vorkommt, wie er beschrieben wird und welche Quellen genannt werden. Die Antworten schwanken, deshalb zählt das Muster über alle Fragen, nicht der einzelne Treffer. Prüfpunkt: Für jede Testfrage ist mit Datum festgehalten, ob und wie dein Betrieb vorkommt und welche Quellen genannt werden. Eigene Notiz: ______________________________ 2. Die eigene Website klar machen KI-Dienste stützen sich auf Inhalte, die sie finden und verstehen. Gib jeder Leistung eine eigene Seite, die in einfachen Sätzen sagt, was du machst, für wen, in welchem Gebiet und wie man dich erreicht. Beantworte die echten Kundenfragen direkt auf der Seite. Google empfiehlt Inhalte mit eigener Erfahrung statt Allgemeinwissen. Die KI kann Entwürfe vorbereiten, die Fakten kommen von dir. Prüfpunkt: Jede Leistung hat eine eigene Seite mit Gebiet, Zielgruppe und Kontaktweg. Eigene Notiz: ______________________________ 3. Technisch erreichbar sein Prüfe in der robots.txt, ob die Suchroboter der Dienste deine Seiten lesen dürfen. Für die ChatGPT-Suche ist das laut OpenAI der OAI-SearchBot, für Perplexity der PerplexityBot. Googles KI-Antworten nutzen den normalen Suchindex: Deine Seiten müssen indexiert sein und mit Textausschnitt erscheinen dürfen. In der Search Console gibt es außerdem eine Einstellung, mit der eine Website aus den KI-Funktionen herausgenommen werden kann. Prüfe, dass deine dort nicht ausgeschlossen ist. Wichtige Inhalte gehören als Text auf die Seite, nicht nur in Bilder. Prüfpunkt: Die robots.txt sperrt weder Googlebot noch OAI-SearchBot oder PerplexityBot, und deine wichtigsten Seiten sind indexiert. Eigene Notiz: ______________________________ 4. Angaben über deinen Betrieb einheitlich machen Name, Adresse, Telefonnummer, Leistungen und Öffnungszeiten sollten überall gleich lauten: auf der Website, im Google-Unternehmensprofil, in Branchenverzeichnissen und auf Bewertungsportalen. Strukturierte Daten nach schema.org, etwa für Organisation oder lokales Unternehmen, beschreiben diese Angaben maschinenlesbar. Google verlangt sie für KI-Antworten nicht, sie helfen aber, deinen Betrieb eindeutig zuzuordnen. Prüfpunkt: Name, Adresse und Telefonnummer sind auf Website, Unternehmensprofil und den wichtigsten Verzeichnissen gleich. Eigene Notiz: ______________________________ 5. Echte Erwähnungen und Bewertungen aufbauen In deinen Testfragen siehst du, welche Quellen die Dienste nennen. Sorge dafür, dass du dort richtig und vollständig vorkommst: Einträge in Verzeichnissen, echte Kundenbewertungen, Mitgliedschaften in Verbänden oder ein Bericht in der Lokalpresse. Gekaufte Bewertungen verbieten die Google-Richtlinien. Und Google schreibt selbst, dass künstlich gestreute Erwähnungen weniger bringen, als es scheint. Prüfpunkt: Für jede Quelle aus deinen Testfragen ist geprüft, ob dein Betrieb dort richtig eingetragen ist. Eigene Notiz: ______________________________ 6. In festen Abständen nachmessen Stell deine Testfragen alle vier bis acht Wochen erneut und vergleiche mit dem ersten Stand. In der Google Search Console zeigt der Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen, wie oft Links zu deiner Website in KI-Übersichten und im KI-Modus angezeigt wurden, sobald genug Daten vorliegen. Bing Webmaster Tools zeigt in einem eigenen Bericht, wann deine Seiten in Copilot zitiert werden. Änderungen wirken oft erst nach Wochen oder Monaten. Prüfpunkt: Ein zweiter Messpunkt mit Datum liegt vor und ist mit dem ersten verglichen. Eigene Notiz: ______________________________ PRÜFLISTE [ ] Zehn Testfragen mit erstem Messstand liegen vor. [ ] Jede Leistung hat eine eigene, klare Seite. [ ] Die robots.txt lässt die Suchroboter der wichtigen Dienste zu. [ ] Name, Adresse und Telefonnummer sind überall gleich. [ ] Der Termin für die nächste Messung steht fest. NÄCHSTER SCHRITT Verantwortliche Rolle: ______________________ Erster Testfall: ___________________________ Offene Frage: ______________________________ Termin für die Prüfung: ____________________ Mit Begleitung weiterlernen: https://synclaro.de/ki-kickstart/ Ein Vorhaben besprechen: https://synclaro.de/kontakt/