Marvin berät Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung. Im Gruppencoaching beginnt er, eigene Anwendungen zu entwickeln: für Maschinenwissen, Fahrzeugtermine und die tägliche Organisation.
Der Ausgangspunkt
Ein Ausbilder möchte ein englisches Maschinenhandbuch auf Deutsch nutzen. Statt alle 869 Seiten auf einmal zu übersetzen, baut Marvin eine Suchoberfläche: Eine Frage führt zu passenden Originalpassagen und ihrer deutschen Übersetzung. Das lokale Werkzeug führt er im Coaching vor.
01
Prototyp vorgeführt
Maschinenhandbuch durchsuchen
Eine lokale Suchanwendung erschließt ein 869-seitiges Handbuch. Sie findet Textstellen und übersetzt sie ins Deutsche. Die Auswahl der passenden Stellen wird im Coaching weiter verbessert.
02
Anwendung aufgebaut
Fahrzeugtermine im Blick
Eine eigene Fuhrparkverwaltung speichert Fahrzeuge und Termine zentral. Eine E-Mail-Erinnerung meldet bevorstehende Termine; die Abläufe werden im praktischen Einsatz nachgeschärft.
03
Oberfläche entwickelt
Zeiterfassung nach dem eigenen Ablauf
Für einen Gebäudereinigungsbetrieb entwickelt Marvin einen Entwurf mit Büroansicht, Mitarbeiteransicht und Unterschriftsfunktion.
04
Im Einsatz beschrieben
Vereinsorganisation automatisieren
Aus einer Mitgliederliste entstehen eine Geburtstagsübersicht und automatisch versendete Glückwünsche. Neue Mitglieder werden über die Tabelle in den Ablauf aufgenommen.
05
In Entwicklung
NormLotse weiterentwickeln
Marvin entwickelt einen eigenen Assistenten zur Suche in technischen Normen. Der Prototyp ist aufgebaut; die fachliche Zuverlässigkeit der Antworten wird noch geprüft.
Was aus der Begleitung entsteht
Marvin kann konkrete Anforderungen inzwischen in eigene Oberflächen, Datenbanken und Automatisierungen übersetzen. Seine Beispiele zeigen den Weg vom ersten kleinen Werkzeug zur anspruchsvolleren Wissensanwendung.
Redaktionell aus den Coaching-Gesprächen zusammengefasst. Stand: 12. September 2026