✓ Auf einen Blick
- Für Unternehmen gibt es zwei Pläne: ChatGPT Business (früher Team) ab zwei Personen und ChatGPT Enterprise.
- Kosten: Business ab 21 € pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung (Stand 3. November 2026).
- Datenschutz: Firmendaten gehören in Business oder Enterprise, nicht in private Konten.
- Der Engpass ist selten die Lizenz: Entscheidend ist, dass dein Team weiß, wofür und wie es ChatGPT nutzt.
ChatGPT für Unternehmen heißt bei OpenAI heute ChatGPT Business und ChatGPT Enterprise. Business ist ein gemeinsamer Arbeitsbereich für Teams mit 2 bis 200 Beschäftigten: zentral verwaltet und abgerechnet, mit Single Sign-on, und Geschäftsdaten werden standardmäßig nicht zum Training der Modelle verwendet. Enterprise richtet sich an große Unternehmen mit höheren Anforderungen an Sicherheit, Datenspeicherung und Support.
Viele Betriebe, die zu SYNCLARO kommen, haben ChatGPT schon ausprobiert und fanden es gut. Danach stellt sich die Frage, wie es im Betrieb weitergeht: welcher Plan, welche Regeln, welche Aufgaben. Diese Seite beantwortet genau das.
ChatGPT-Pläne und Kosten im Überblick
OpenAI zeigt für Deutschland Preise in Euro. Die folgende Übersicht gibt den Stand vom 3. November 2026 wieder. Verbindlich sind allein die aktuellen Angaben auf der Preisseite von OpenAI.
| Plan | Preis | Für wen | Training mit deinen Inhalten |
|---|---|---|---|
| Free | 0 € | Zum Ausprobieren | Ja, Widerspruch möglich |
| Go | 8 € / Monat | Einzelpersonen, kann Werbung enthalten | Ja, Widerspruch möglich |
| Plus | 23 € / Monat | Einzelpersonen mit öffentlichen oder vollständig anonymisierten Aufgaben | Ja, Widerspruch möglich |
| Pro | ab 103 € / Monat | Einzelne Vielnutzer mit öffentlichen oder vollständig anonymisierten Aufgaben | Ja, Widerspruch möglich |
| Business | 21 € pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung, 26 € bei monatlicher Abrechnung; Premium-Platz: 105 € pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung bzw. 130 € bei monatlicher Abrechnung | Teams mit 2 bis 200 Beschäftigten | Standardmäßig nein |
| Enterprise | Individuell | Große Unternehmen | Standardmäßig nein |
Welcher Plan passt zu deinem Betrieb?
Höchstens drei Fragen, dann weißt du, welcher Plan zu euch passt. Für die meisten Betriebe mit mehreren Mitarbeitenden ist es Business.
Datenschutz und DSGVO: Was du vor dem Start klärst
Datenschutz ist die häufigste Frage, bevor ein Betrieb ChatGPT einführt. Diese fünf Punkte gehören dazu. Sie ersetzen keine Rechtsberatung, die Bewertung deines Falls gehört zu deinem Datenschutzbeauftragten.
- Firmenkonto statt Privatkonto: Nutzt Business oder Enterprise. Private Konten einzelner Mitarbeitender sind für Firmendaten der falsche Ort.
- Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen: OpenAI bietet für die Unternehmenspläne und die API einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Data Processing Addendum) an. Er ist die übliche Grundlage nach Art. 28 DSGVO.
- Klare Regeln für Daten: Legt schriftlich fest, welche Daten hineindürfen und welche nicht, etwa Gesundheitsdaten, Personalakten oder Passwörter.
- Verarbeitungsverzeichnis ergänzen: Der Einsatz gehört in das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO.
- Mitarbeitende befähigen: Die europäische KI-Verordnung verpflichtet Unternehmen, die KI einsetzen, seit Februar 2025 zu Maßnahmen für die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten. Dazu gehört, dass das Team weiß, wie es Ergebnisse prüft.
Wofür Betriebe ChatGPT im Alltag nutzen
Am meisten bringt ChatGPT bei Aufgaben, die oft vorkommen und viel Text bedeuten. Typische Einstiege aus dem Büroalltag:
- Angebote und E-Mails vorformulieren: ChatGPT schreibt den ersten Entwurf, du prüfst und schickst ab.
- Lange Dokumente zusammenfassen: Ausschreibungen, Verträge oder Protokolle in die wichtigsten Punkte übersetzen.
- Besprechungen nachbereiten: Aus Notizen ein Protokoll mit Aufgaben und Fristen machen.
- Stellenanzeigen und Texte für die Website: Entwürfe, die du an deinen Ton anpasst.
- Tabellen auswerten: Eine Datei hochladen und Fragen dazu in normaler Sprache stellen.
- Recherche vorbereiten: Förderprogramme, Normen oder Marktfragen vorsortieren, mit Quellen, die du selbst prüfst.
Die Ergebnisse sind Entwürfe, keine fertigen Antworten. ChatGPT kann sich irren und Fakten erfinden. Deshalb prüft immer ein Mensch, bevor etwas zum Kunden geht.
ChatGPT, Claude oder Gemini?
Es gibt nicht das eine beste Werkzeug. ChatGPT kennen viele Mitarbeitende bereits, und es bringt viele Funktionen mit, von Bildern bis Sprache. Claude von Anthropic ist stark bei langen Dokumenten, sorgfältigen Texten und beim Bauen eigener Anwendungen mit Claude Code. Gemini passt gut, wenn dein Betrieb ohnehin mit Google Workspace arbeitet.
SYNCLARO arbeitet selbst vor allem mit Claude. Wie Pläne, Kosten und Datenschutz dort aussehen, steht unter Claude für Unternehmen. Für die Einführung im Betrieb gelten bei beiden Werkzeugen dieselben Regeln.
Was kosten KI-Werkzeuge für Unternehmen?
Die Business-Tarife von OpenAI, Anthropic, Microsoft und Google kosten laut den Herstellern 13,60 € bis 21 € pro Nutzer und Monat bei Jahresvertrag, Stand 3. November 2026. Bei Microsoft kommt die Microsoft-365-Lizenz dazu. Das sind Listenpreise der Hersteller, keine Preise von SYNCLARO. Verbindlich sind allein die verlinkten Preisseiten.
| Werkzeug | Pro Nutzer und Monat, Jahresvertrag | Pro Nutzer und Monat, monatlich | Steuern | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| ChatGPT Business Standard-Platz. Für Teams mit 2 bis 200 Beschäftigten. Premium-Platz: 105 € pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung bzw. 130 € bei monatlicher Abrechnung. | 21 € | 26 € | keine Angabe von OpenAI | chatgpt.com |
| Claude Team Standard-Platz. Für Teams von 2 bis 150 Personen. Premium-Platz: 90 € pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung bzw. 105,23 € bei monatlicher Abrechnung. | 18 € | 21,04 € | netto | claude.com |
| Microsoft 365 Copilot Business Zusatz-Lizenz. Nur zusätzlich zu einer Microsoft-365-Business-Lizenz, die extra kostet. Aktion bis 31.12.2026 im ersten Jahr: ab 15,60 € bei Jahresvertrag. Im Paket mit Microsoft 365 Business Standard: 20,36 € bzw. 24,43 €. | 18,20 € | 21,84 € | netto, zzgl. MwSt. | microsoft.com |
| Gemini in Google Workspace Business Standard. Workspace mit Gmail, Docs und Meet. Gemini ist im Preis enthalten. Der Monatspreis gilt für den flexiblen Tarif. Neukunden-Aktionen sind nicht berücksichtigt. | 13,60 € | 16,20 € | netto | workspace.google.com |
Stand: 3. November 2026. In der Tabelle stehen Listenpreise ohne Aktionen.
Rechenbeispiel: Was kosten 10 Lizenzen?
So viel kostet die Lizenz, wenn 10 Mitarbeitende je einen Standard-Platz bekommen:
- ChatGPT Business: 10 × 21 € = 210 € pro Monat, 2.520 € im Jahr (OpenAI sagt nicht, ob Steuern enthalten sind)
- Claude Team: 10 × 18 € = 180 € pro Monat, 2.160 € im Jahr (netto)
- Microsoft 365 Copilot Business: 10 × 18,20 € = 182 € pro Monat, 2.184 € im Jahr (netto, ohne Aktion, plus die nötige Microsoft-365-Business-Lizenz)
- Gemini in Google Workspace: 10 × 13,60 € = 136 € pro Monat, 1.632 € im Jahr (netto, Gmail, Docs und Meet inklusive)
Annahmen dieser Rechnung:
- 10 Mitarbeitende, jede Person bekommt einen Standard-Platz, keine Premium-Plätze.
- Jahresvertrag bzw. jährliche Abrechnung, Listenpreis ohne Aktionen und Rabatte.
- Nur die Lizenzkosten, so wie der Hersteller sie angibt (meist netto). Nicht enthalten: Einführung, Schulung und API-Nutzung.
- Die Werkzeuge leisten nicht dasselbe. Copilot braucht zusätzlich Microsoft 365, bei Google ist Workspace schon dabei.
So führst du ChatGPT im Betrieb ein
- Zuerst die Geschäftsführung: Wer entscheidet, muss wissen, was KI kann und was erlaubt ist. Mehr dazu unter KI für Führungskräfte.
- Zwei oder drei Aufgaben auswählen: Vorgänge, die oft vorkommen und Zeit kosten, zum Beispiel Angebote oder E-Mails.
- Regeln festlegen: Welche Daten hineindürfen, wer Ergebnisse prüft, welcher Plan genutzt wird.
- Das Team an echten Aufgaben schulen: Nicht mit allgemeinen Beispielen, sondern mit den eigenen Vorgängen.
- Messen und ausbauen: Wie viel Zeit spart ihr wirklich? Danach kommt die nächste Aufgabe.
Wie verbreitet KI schon ist, hängt von der Definition ab: Laut ifo-Institut nutzten im Mai 2026 54,5 % der Unternehmen in Deutschland KI in ihren Geschäftsprozessen. Das Statistische Bundesamt kommt mit engerer Definition für 2025 auf 26 % der Unternehmen ab zehn Beschäftigten. Und laut TÜV-Verband hat nur gut ein Viertel der Unternehmen seine Beschäftigten geschult. Die Lizenz ist also selten der Engpass, die Befähigung schon.
Wie SYNCLARO dabei hilft
SYNCLARO bildet Unternehmerinnen, Unternehmer und ihre Teams darin aus, KI im eigenen Betrieb einzusetzen, und hat bereits über 250 Unternehmer ausgebildet. Für Betriebe mit weniger als 20 Mitarbeitenden gibt es den KI-Kickstart. Ab 20 Mitarbeitenden begleiten wir die individuelle KI-Integration. Für dein Team gibt es KI-Schulungen. Alle Formate findest du unter Programme, echte Ergebnisse unter Referenzen.




































