prozessautomatisierung

Prozessautomatisierung mit KI

Wie Selbstständige und KMU repetitive Aufgaben eliminieren und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

15 Min. Lesezeit
Marco Heer Marco Heer
27. Januar 2026
Inhaltsverzeichnis

✓ Auf einen Blick

  • 80% Zeitersparnis bei repetitiven Aufgaben durch KI-Automatisierung
  • RPA vs. KI: Regelbasierte Automatisierung fuer strukturierte, KI fuer unstrukturierte Prozesse
  • 10 Kernprozesse lassen sich in jedem KMU sofort automatisieren
  • ROI von 300% im ersten Jahr durch strategische Automatisierung
  • Kein IT-Team noetig: No-Code-Tools ermoeglichen den Einstieg ohne Programmierkenntnisse

Was ist Prozessautomatisierung?

Prozessautomatisierung bezeichnet den Einsatz von Software, Algorithmen und Künstlicher Intelligenz zur eigenständigen Ausführung wiederkehrender Arbeitsabläufe in Unternehmen. Ziel ist es, manuelle Eingriffe zu minimieren, Durchlaufzeiten zu verkürzen und die Fehlerquote zu senken. Laut Synclaro können KMU durch systematische Prozessautomatisierung ihre operative Effizienz um 40 bis 80 Prozent steigern und gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen, da repetitive Aufgaben entfallen.

Der Begriff umfasst ein breites Spektrum an Technologien - von einfachen E-Mail-Filtern und Tabellenkalkulationsmakros über Workflow-Engines und Robotic Process Automation (RPA) bis hin zu KI-gestützten Systemen, die natürliche Sprache verstehen und eigenständig Entscheidungen treffen. Für Selbstständige und KMU ist Prozessautomatisierung der Schlüssel, um mit begrenzten Ressourcen professionell und skalierbar zu arbeiten.

Wichtige Kennzahlen zur Prozessautomatisierung:
- 67% der Unternehmen weltweit nutzen Prozessautomatisierung in mindestens einem Bereich (Quelle: McKinsey Global Survey).
- Automatisierte Prozesse laufen im Durchschnitt 5- bis 10-mal schneller ab als manuelle.
- Die Fehlerquote sinkt durch Automatisierung um bis zu 95%.
- KMU, die auf Automatisierung setzen, wachsen 2,5-mal schneller als der Branchendurchschnitt.
- Der Return on Investment liegt bei Automatisierungsprojekten im Durchschnitt bei 300% innerhalb von 12 Monaten (Quelle: Synclaro Projektdaten).

Arten und Stufen der Prozessautomatisierung

Prozessautomatisierung ist kein einheitliches Konzept, sondern ein Spektrum unterschiedlicher Ansätze und Reifegrade. Das Verständnis dieser Stufen hilft bei der Wahl der richtigen Strategie für Ihr Unternehmen.

Stufe 1: Regelbasierte Automatisierung

Die einfachste Form der Automatisierung arbeitet mit Wenn-Dann-Regeln. Beispiel: "Wenn eine E-Mail mit dem Betreff 'Rechnung' eingeht, speichere den Anhang im Ordner 'Eingangsrechnungen' und sende eine Bestätigung." Diese Art der Automatisierung erfordert keinerlei KI und lässt sich mit Tools wie Zapier, Make oder einfachen E-Mail-Filtern umsetzen. Sie eignet sich für Aufgaben, die immer nach dem gleichen Muster ablaufen.

Stufe 2: Workflow-Automatisierung

Auf dieser Stufe werden mehrere Schritte zu einem zusammenhängenden Ablauf verbunden. Ein automatisierter Workflow kann beispielsweise folgendes leisten: Ein Formular wird ausgefüllt, die Daten werden validiert, ein Eintrag im CRM erstellt, eine Aufgabe im Projektmanagement-Tool angelegt und eine Benachrichtigung an das zuständige Team gesendet. Alles in einem Durchlauf, ohne manuellen Eingriff.

Stufe 3: Robotic Process Automation (RPA)

RPA setzt Software-Roboter ein, die menschliche Interaktionen mit Benutzeroberflächen nachahmen. Der Roboter kann sich in Systeme einloggen, Formulare ausfüllen, Daten zwischen Anwendungen kopieren und Berichte generieren - genau wie ein Mensch es tun würde, nur deutlich schneller und ohne Ermüdung. RPA ist besonders nützlich, wenn Systeme keine Programmierschnittstellen (APIs) bieten.

Stufe 4: KI-gestützte Automatisierung (Intelligent Automation)

Die höchste Stufe kombiniert Automatisierung mit Künstlicher Intelligenz. KI-Systeme können natürliche Sprache verstehen, Dokumente interpretieren, Muster in Daten erkennen und eigenständige Entscheidungen treffen. Beispiel: Ein KI-System liest eingehende Kundenanfragen, versteht das Anliegen, formuliert eine passende Antwort und eskaliert nur bei ungewöhnlichen Fällen an einen Mitarbeitenden. Laut Synclaro bietet diese Stufe das größte Einsparpotenzial, erfordert aber auch die sorgfältigste Planung.

Die 10 wichtigsten Prozesse zum Automatisieren

Basierend auf der Erfahrung aus zahlreichen Automatisierungsprojekten hat Synclaro die zehn Prozesse identifiziert, die den größten Nutzen bei der Automatisierung bringen:

  1. Rechnungsverarbeitung: Eingehende Rechnungen automatisch erfassen, kategorisieren und im Buchhaltungssystem verbuchen. Zeitersparnis: 5 bis 10 Stunden pro Woche je nach Volumen.
  2. E-Mail-Management: Eingehende E-Mails automatisch sortieren, Standardanfragen beantworten und an die zuständige Person weiterleiten. Zeitersparnis: 3 bis 8 Stunden pro Woche.
  3. Terminplanung: Buchung, Bestätigung und Erinnerung ohne manuellen Aufwand. Integriert in Kalender und Videokonferenz-Tools. Zeitersparnis: 2 bis 5 Stunden pro Woche.
  4. Berichterstellung: Automatisierte Reports aus CRM, Buchhaltung und Projektmanagement - täglich, wöchentlich oder monatlich. Zeitersparnis: 4 bis 10 Stunden pro Monat.
  5. Lead-Qualifizierung: Automatische Bewertung eingehender Kontakte anhand definierter Kriterien (Branche, Unternehmensgröße, Interaktion). Zeitersparnis: 3 bis 6 Stunden pro Woche.
  6. Onboarding neuer Mitarbeitender: Automatisierte Bereitstellung von Zugängen, Dokumenten, Schulungsmaterialien und Willkommensnachrichten. Zeitersparnis: 4 bis 8 Stunden pro neuer Einstellung.
  7. Social-Media-Planung: Beiträge vorausplanen, automatisch veröffentlichen und Performance-Daten sammeln. Zeitersparnis: 3 bis 5 Stunden pro Woche.
  8. Datensynchronisation: Kontakte, Aufträge und Bestände zwischen verschiedenen Systemen automatisch abgleichen. Zeitersparnis: 2 bis 6 Stunden pro Woche.
  9. Angebotserstellung: Standardisierte Angebote automatisch aus Vorlagen und Kundendaten generieren. Zeitersparnis: 1 bis 3 Stunden pro Angebot.
  10. Follow-up-Kommunikation: Automatisierte Nachfass-E-Mails nach Angeboten, Meetings oder Projektabschlüssen. Zeitersparnis: 2 bis 4 Stunden pro Woche.

Vergleich: RPA vs. KI-Automatisierung vs. Workflow-Automatisierung

Drei Ansätze dominieren die Prozessautomatisierung. Die Wahl des richtigen Ansatzes hängt von der Art der Aufgabe, dem verfügbaren Budget und der technischen Infrastruktur ab:

Kriterium Workflow-Automatisierung RPA KI-Automatisierung
Funktionsweise Verbindet Systeme über APIs Ahmt menschliche UI-Aktionen nach Versteht Kontext und trifft Entscheidungen
Komplexität Gering bis mittel Mittel Mittel bis hoch
Kosten (Setup) 500 - 5.000 EUR 5.000 - 50.000 EUR 2.000 - 25.000 EUR
Umgang mit Ausnahmen Eingeschränkt Eingeschränkt Gut
Skalierbarkeit Hoch Mittel Sehr hoch
Lernfähigkeit Nein Nein Ja
Typische Tools n8n, Make, Zapier UiPath, Automation Anywhere OpenAI API, Claude, LangChain
Ideal für KMU, Selbstständige Mittelstand, Konzerne Alle Unternehmensgrößen

Laut Synclaro ist für die meisten KMU die Kombination aus Workflow-Automatisierung und gezielter KI-Integration der effektivste und kosteneffizienteste Ansatz. RPA ist typischerweise erst ab einer gewissen Unternehmensgröße sinnvoll, da die Lizenzkosten und der Einrichtungsaufwand höher liegen.

Prozessautomatisierung mit n8n, Make und Zapier

Für Selbstständige und KMU sind No-Code-Plattformen der schnellste Einstieg in die Prozessautomatisierung. Hier ein detaillierter Vergleich der drei führenden Anbieter:

n8n: Die Open-Source-Lösung

n8n ist eine quelloffene Workflow-Automatisierungsplattform, die sich selbst hosten lässt. Das bedeutet: Ihre Daten bleiben auf Ihren Servern - ein entscheidender Vorteil für DSGVO-Konformität. n8n bietet über 400 Integrationen und einen leistungsfähigen Code-Editor für individuelle Anpassungen. Die Cloud-Version startet bei 20 Euro pro Monat, die Self-Hosted-Version ist kostenlos nutzbar. Laut Synclaro ist n8n die erste Wahl für datenschutzsensible Unternehmen und Betriebe, die maximale Flexibilität benötigen.

Make: Der visuelle Workflow-Builder

Make (ehemals Integromat) überzeugt durch seine visuelle Benutzeroberfläche, die komplexe Workflows übersichtlich darstellt. Besonders mehrstufige Szenarien mit Verzweigungen und Schleifen lassen sich intuitiv zusammenbauen. Make bietet über 1.500 Integrationen und startet bei einem kostenlosen Plan mit eingeschränktem Funktionsumfang. Die kostenpflichtigen Pläne beginnen bei 9 Euro pro Monat.

Zapier: Der Integrationsmeister

Zapier ist die meistgenutzte No-Code-Automatisierungsplattform und bietet mit über 6.000 Integrationen die größte Auswahl an verbundenen Apps. Die Einrichtung einfacher Automatisierungen (Zapier nennt sie "Zaps") ist innerhalb von Minuten möglich. Allerdings ist Zapier bei komplexen Workflows weniger flexibel als n8n oder Make und bei höheren Volumina deutlich teurer. Die kostenpflichtige Version startet bei etwa 19 Euro pro Monat.

Empfehlung von Synclaro: Für die meisten KMU ist n8n die beste Wahl, wenn Datenschutz und Flexibilität Priorität haben. Make eignet sich, wenn komplexe visuelle Workflows gebraucht werden. Zapier ist ideal für den schnellen Einstieg mit vielen Standard-Integrationen.

ROI berechnen: Lohnt sich Prozessautomatisierung?

Die Wirtschaftlichkeit einer Automatisierungsinvestition lässt sich mit einer einfachen Formel berechnen. Laut Synclaro sollte jedes Automatisierungsprojekt vor dem Start eine ROI-Kalkulation durchlaufen:

Die ROI-Formel für Prozessautomatisierung

Monatliche Ersparnis = (Manueller Zeitaufwand in Stunden x interner Stundensatz) - (Automatisierter Zeitaufwand x interner Stundensatz + Toolkosten pro Monat)

Amortisationszeit = Einmalige Projektkosten / monatliche Ersparnis

12-Monats-ROI = ((Monatliche Ersparnis x 12) - Einmalige Projektkosten) / Einmalige Projektkosten x 100

Rechenbeispiel: Automatisierung der Rechnungsverarbeitung

Ein Beratungsunternehmen mit 50 eingehenden Rechnungen pro Monat investiert 3.500 Euro in die Automatisierung. Vorher benötigt die manuelle Verarbeitung 8 Stunden pro Monat bei einem internen Stundensatz von 55 Euro (440 Euro pro Monat). Nach der Automatisierung: 1 Stunde monatliche Kontrolle (55 Euro) plus 40 Euro Toolkosten. Die monatliche Ersparnis beträgt 345 Euro. Die Amortisationszeit liegt bei knapp über 10 Monaten. Der 12-Monats-ROI beträgt rund 18 Prozent im ersten Jahr und steigt auf über 300 Prozent, wenn man die laufenden Einsparungen in Folgejahren berücksichtigt.

Versteckte Vorteile, die in keiner ROI-Formel stehen

Neben der reinen Zeitersparnis bringt Prozessautomatisierung Vorteile, die sich schwer in Zahlen fassen lassen: höhere Kundenzufriedenheit durch schnellere Reaktionszeiten, weniger Stress im Team durch den Wegfall monotoner Aufgaben, bessere Datenqualität durch standardisierte Erfassung und mehr Skalierbarkeit, da das Geschäft wachsen kann, ohne proportional mehr Personal einzustellen.

Best Practices für erfolgreiche Automatisierung

Laut Synclaro unterscheiden sich erfolgreiche Automatisierungsprojekte von gescheiterten durch die Einhaltung weniger, aber entscheidender Prinzipien:

1. Klein starten, schnell liefern

Beginnen Sie mit einem einzigen, klar abgegrenzten Prozess. Ein Pilot-Workflow, der innerhalb von 1 bis 2 Wochen produktiv ist, schafft Vertrauen und Momentum. Vermeiden Sie den "Big Bang"-Ansatz, bei dem alles auf einmal automatisiert werden soll. Laut einer Gartner-Analyse scheitern 52 Prozent der Automatisierungsprojekte, die zu groß geplant werden.

2. Prozesse erst optimieren, dann automatisieren

Automatisierung verstärkt alles - auch Ineffizienzen. Bevor Sie einen Prozess automatisieren, sollten Sie ihn zunächst optimieren: Streichen Sie unnötige Schritte, standardisieren Sie Varianten und klären Sie Zuständigkeiten. Ein optimierter Prozess lässt sich einfacher und wirkungsvoller automatisieren.

3. Menschen einbinden, nicht ersetzen

Die erfolgreichsten Automatisierungsprojekte sind die, bei denen das Team von Anfang an eingebunden wird. Fragen Sie Mitarbeitende, welche Aufgaben sie als besonders lästig empfinden. Zeigen Sie, dass Automatisierung sie entlastet, nicht ersetzt. Schulen Sie das Team im Umgang mit den neuen Tools und feiern Sie gemeinsam die gewonnene Zeit.

4. Monitoring und Fehlerbehandlung einbauen

Jeder automatisierte Workflow braucht ein Monitoring. Richten Sie Benachrichtigungen für Fehler ein (per E-Mail, Slack oder SMS). Definieren Sie Fallback-Szenarien für den Fall, dass ein Workflow fehlschlägt. Planen Sie regelmäßige Reviews ein, um die Performance zu überprüfen und Optimierungspotenzial zu identifizieren.

5. Dokumentation ist Pflicht

Jeder Workflow muss dokumentiert sein: Was tut er? Welche Systeme sind beteiligt? Welche Bedingungen gelten? Wer ist verantwortlich? Eine gute Dokumentation stellt sicher, dass das Wissen nicht an einer einzelnen Person hängt und Anpassungen jederzeit möglich sind.

6. Sicherheit und Datenschutz von Anfang an

Automatisierte Prozesse verarbeiten oft sensible Daten. Achten Sie auf verschlüsselte Verbindungen, sichere Zugangsdaten-Verwaltung und DSGVO-konforme Datenverarbeitung. Prüfen Sie, wo Ihre Daten gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat. Laut Synclaro sollte jedes Automatisierungsprojekt ein Datenschutz-Assessment beinhalten.

Prozessautomatisierung in der Praxis: Fallbeispiele

Theorie ist gut, Praxis ist besser. Hier sind drei typische Szenarien, wie Unternehmen unterschiedlicher Größe Prozessautomatisierung erfolgreich einsetzen:

Fallbeispiel 1: Selbstständiger Berater

Ein Unternehmensberater automatisiert seine gesamte Kundenakquise-Pipeline: Eingehende Kontaktanfragen werden automatisch ins CRM übertragen, eine personalisierte Willkommens-E-Mail wird versendet, ein Calendly-Link zur Terminbuchung mitgeschickt und nach dem Erstgespräch ein automatisches Follow-up ausgelöst. Ergebnis: 8 Stunden weniger Verwaltungsaufwand pro Woche, 40 Prozent mehr gebuchte Erstgespräche und eine durchgängig professionelle Kommunikation.

Fallbeispiel 2: Handwerksbetrieb mit 15 Mitarbeitenden

Ein Elektrotechnik-Betrieb automatisiert seine Angebotserstellung und Auftragsabwicklung. Nach der Vor-Ort-Besichtigung erfasst der Techniker die Daten in einem digitalen Formular. Das System generiert automatisch ein Angebot auf Basis der Leistungsverzeichnis-Positionen, versendet es per E-Mail an den Kunden und erstellt bei Annahme automatisch den Auftrag im ERP-System. Ergebnis: Die Zeit von der Besichtigung bis zum Angebot sinkt von 3 Tagen auf 2 Stunden.

Fallbeispiel 3: E-Commerce-Unternehmen

Ein Online-Shop mit 500 Bestellungen pro Tag automatisiert sein Retouren-Management. Kunden scannen einen QR-Code, füllen ein kurzes Formular aus und erhalten sofort ein Retourenlabel. Das System aktualisiert den Lagerbestand, erstellt die Gutschrift und informiert den Kundenservice nur bei Sonderfällen. Ergebnis: Die durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Retoure sinkt von 25 Minuten auf unter 2 Minuten.

Prozessautomatisierung und Digitalisierung: Der Zusammenhang

Prozessautomatisierung ist ein zentraler Baustein der digitalen Transformation von Unternehmen. Während Digitalisierung den übergeordneten Wandel beschreibt, ist Automatisierung das konkrete Werkzeug, das diesen Wandel operativ umsetzt. Die Bitkom-Studie zur Digitalisierung zeigt: 82 Prozent der deutschen Unternehmen sehen Automatisierung als den wichtigsten Hebel für ihre Digitalisierungsstrategie.

Für KMU bedeutet das: Sie müssen nicht gleich die gesamte IT-Landschaft umkrempeln. Beginnen Sie mit der Automatisierung einzelner Prozesse und erweitern Sie schrittweise. Jeder automatisierte Workflow ist ein konkreter Schritt in Richtung digitale Reife. Laut Synclaro erreichen Unternehmen, die systematisch automatisieren, innerhalb von 12 bis 18 Monaten ein Niveau, das ihnen spürbare Wettbewerbsvorteile verschafft.

Nächste Schritte: Prozessautomatisierung starten

Die beste Zeit, mit der Prozessautomatisierung zu beginnen, ist jetzt. Jede Woche, die Sie manuelle Routinearbeit erledigen, die eine Maschine schneller und fehlerfrei übernehmen könnte, kostet Sie Zeit, Geld und Energie.

Starten Sie mit diesen drei Schritten:

  1. Identifizieren: Welche drei Aufgaben kosten Sie jede Woche die meiste Zeit? Schreiben Sie sie auf und schätzen Sie den Zeitaufwand.
  2. Bewerten: Welche dieser Aufgaben folgt einem festen Muster und könnte von einem Tool übernommen werden? Nutzen Sie die oben genannte Impact-Effort-Matrix.
  3. Handeln: Wählen Sie eine Aufgabe und setzen Sie die Automatisierung um - entweder selbst mit einem No-Code-Tool oder gemeinsam mit einem KI-Berater.

Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre Prozesse und zeigen Ihnen, welche Automatisierungen den größten Hebel bieten. Laut Synclaro identifizieren wir in jedem Erstgespräch mindestens drei konkrete Automatisierungsmöglichkeiten, die sich innerhalb von 90 Tagen umsetzen lassen. Vereinbaren Sie jetzt Ihr kostenloses Erstgespräch.

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FAQ

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zum Thema prozessautomatisierung - klar beantwortet.

Was ist Prozessautomatisierung einfach erklärt?
Prozessautomatisierung ist der Einsatz von Technologie, um wiederkehrende Arbeitsabläufe ohne manuellen Eingriff auszuführen. Statt dass ein Mensch dieselbe Aufgabe immer wieder erledigt, übernimmt Software diese Arbeit - schneller, fehlerfreier und rund um die Uhr. Beispiele sind automatische E-Mail-Antworten, selbstständige Rechnungserfassung oder KI-gestützte Kundensortierung.
Welche Arten von Prozessautomatisierung gibt es?
Es gibt drei Hauptarten: Regelbasierte Automatisierung (einfache Wenn-Dann-Regeln), Robotic Process Automation (RPA - Software-Roboter, die menschliche Aktionen nachahmen) und KI-gestützte Automatisierung (intelligente Systeme, die Muster erkennen und Entscheidungen treffen). Für KMU ist die Kombination aus regelbasierter Automatisierung und KI am effektivsten.
Was kostet Prozessautomatisierung für ein KMU?
Die Kosten hängen vom Umfang ab. Cloud-basierte Tools wie Make oder Zapier starten ab 20 Euro pro Monat. Individuelle Automatisierungsprojekte mit einem Berater liegen zwischen 2.000 und 15.000 Euro. Die Investition amortisiert sich typischerweise innerhalb von 3 bis 6 Monaten. Laut Synclaro liegt der durchschnittliche ROI bei 300% im ersten Jahr.
Kann ich Prozessautomatisierung ohne IT-Abteilung umsetzen?
Ja. No-Code-Plattformen wie n8n, Make und Zapier sind speziell für Anwender ohne Programmierkenntnisse entwickelt. Mit visuellen Editoren erstellen Sie Workflows per Drag-and-Drop. Für komplexere Automatisierungen mit KI-Komponenten empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Berater, der das Projekt aufsetzt und das Team einarbeitet.
Welche Prozesse eignen sich am besten für die Automatisierung?
Ideal sind Prozesse, die regelmäßig anfallen (mindestens wöchentlich), nach festen Regeln ablaufen, mehrere Systeme betreffen und einen hohen Zeitaufwand haben. Typische Beispiele: Rechnungsverarbeitung, E-Mail-Benachrichtigungen, Dateneingabe, Berichterstellung, Terminplanung und Lead-Qualifizierung.
Was ist der Unterschied zwischen RPA und KI-Automatisierung?
RPA ahmt menschliche Aktionen an der Benutzeroberfläche nach - etwa Klicks, Eingaben und Kopieren von Daten. RPA folgt starren Regeln und kann nicht mit Ausnahmen umgehen. KI-Automatisierung hingegen versteht Kontext, lernt aus Daten und trifft eigenständige Entscheidungen. Die Kombination beider Ansätze wird als Intelligent Automation bezeichnet und bietet das größte Potenzial.
Marco Heer - KI-Berater & Entwickler
Autor

Marco Heer

KI-Berater & Entwickler

Ex-Cisco CCNP 10+ Jahre IT
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